Training zum couragierten Handeln gegen Diskriminierung

Projekttag „Wir können alle was bewegen!“- Zivilcourage im Alltag

Diskriminierung, rechte Sprüche und Ausgrenzung finden häufig im Alltag statt. Viele von uns sehen oder erleben so etwas täglich. Oft möchten wir gerne eingreifen, etwas erwidern, den betroffenen Personen helfen oder sich selbst zur Wehr setzen, wissen aber nicht wie. In diesem Workshop wollen wir gemeinsam überlegen und mit verschiedenen Theaterübungen ausprobieren, wie wir couragiert gegen Diskriminierung und Ausgrenzung handeln können.

Dauer: Mindestens ein Schultag à 6 Stunden.

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab der 7. Klasse.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Unsere Schule ist bunt!

Projekttag: Vielfalt wertschätzen und gegen Diskriminierung eintreten

Die Welt, in der wir leben, ist bunt – eure Schule auch! Menschen unterscheiden sich aufgrund von Aussehen, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, Alter, Religion und noch vielem mehr. ‚Anders‘ zu sein kann schnell zu Erfahrungen von Diskriminierung führen. In diesem Projekttag wollen wir uns anschauen, was uns alle trotz vieler Unterschiede verbindet. Wir wollen gemeinsam überlegen, wie eure Schule so gestaltet werden kann, dass sich alle dort wohlfühlen!

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse.

Dauer: 3 Stunden bis 1 Woche.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Interventionstraining gegen rechte Sprüche und Parolen


In dem Training wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und gemeinsam Gegenargumente und Hintergrundwissen zu gängigen Sprüchen und Vorurteilen erarbeiten.

Bei einem zweitägigen Training bleibt zusätzlich Raum, sich mit eigenen Vorurteilen, Betroffenheiten und Privilegien zu befassen. Je nach Wunsch können schon im Vorhinein inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden; beispielsweise kann der Fokus auf der Beschäftigung mit flüchtlingsfeindlichen Vorurteilen und Sprüchen liegen.

Dauer: 1 – 2 Tage à 6 Seminarstunden

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Diversity und Anti-Bias Trainings

In unseren Diversity und Anti-Bias Trainings möchten wir dazu befähigen, das Umfeld möglichst diskriminierungsarm zu gestalten und einen positiven Bezug auf Vielfalt herzustellen. Beginnend bei den eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir Reflexionsprozesse bezüglich eigener Vorurteile, Werte und Wahrnehmungen initiieren und begleiten. Gemeinsam wollen wir uns ein Verständnis über die Funktionsweisen von Diskriminierung und, an Hand von eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden, Handlungsoptionen erarbeiten. Wir beziehen dabei verschiedene Dimensionen von Vielfalt mit ein, die sich in unserer Gesellschaft finden wie bspw. Geschlecht, Herkunft und Sexualität.

Welche Barrieren finden sich in unseren Arbeitsstrukturen? Wer traut sich in Teamsitzungen viel zu sagen? Welche Ein- und Ausschlüsse gibt es im Team? Wer trifft sich mit wem zum Feierabendbier? Wessen Vorschläge werden ernster genommen? Wie sind unsere Einstellungsverfahren? Wer bekommt welches Gehalt? Wer kann unser Gebäude betreten? Wer versteht unser Informationsmaterial? Mit diesen und anderen Fragen setzen wir uns in unseren Trainings mit Hilfe von interaktiven Methoden, Austauschrunden und Inputs auseinander.

Dauer: Für die Trainings sollte sich 2 Tage à 6 Stunden Zeit genommen werden. Anschließend kann zu vertiefenden Modulen beraten werden. Möglich wären Trainings zu einzelnen Diskriminierungsformen, wie beispielsweise Rassismus.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Trainingsreihe: Aktiv gegen Diskriminierung und Rechtspopulismus

Rechtspopulistische Äußerungen und Handlungen sind in allen Gesellschaftsbereichen zu finden. Diskriminierende Erfahrungen gehören für viele Menschen zum Alltag. Durch verschiedene Workshopmodule wollen wir dazu befähigen, auf Diskriminierung und Rechtspopulismus zu reagieren und eigene Positionen und Haltungen sicherer zu vertreten. Die folgenden Workshopmodule sind als Reihe, aber auch einzeln durchführbar. Je nach Interesse können inhaltliche Schwerpunkte auf unterschiedliche Diskriminierungsformen gelegt werden (bspw. Rassismus, flüchtlingsfeindliche Haltungen, Sexismus, etc.).

Modul I: Eigene Vorurteile, Privilegien und Erfahrungen mit Diskriminierung

Bevor wir uns mit den Einstellungen anderer beschäftigen, lohnt ein Blick auf die eigene Haltung. Welche Bilder haben mich geprägt? Mit welchen Vorurteilen bin ich groß geworden? Wie (de-)privilegiert bin ich in der Gesellschaft? Wie äußert sich das? Welche Erfahrungen habe ich mit Diskriminierung gemacht? Ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Haltung und Positionierung ist ein hilfreicher Schritt, sensibler auf Diskriminierung reagieren zu können.

Modul II: Rechtspopulismus: Inhalte, Verbreitung, Argumentationsmuster

Dieses Modul nimmt insbesondere unsere Gegenüber in den Blick. Was ist Rechtspopulismus? Wie äußert er sich? Wie verbreitet ist er? Welche Akteure spielen hier eine Rolle? Wie funktionieren rechtspopulistische Sprüche und Parolen? Welche Strategien verfolgen rechtspopulistische Akteure, um sich Gehör zu verschaffen? Wie erkenne ich diese?

Modul III: Strategien gegen Rechtspopulismus und Diskriminierung

In diesem Modul wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und diskutieren.

Modul IV: Argumente gegen Vorurteile

Im Alltag sind wir oft mit immer wiederkehrenden rechtspopulistischen Sprüchen und Aussagen konfrontiert. Auch wenn oft nicht der Raum und es auch nicht immer das Ziel ist, inhaltlich mit dem Gegenüber zu diskutieren, kann es für die eigene Haltung hilfreich sein, sich Wissen anzueignen, das diese Aussagen widerlegt. Das wollen wir in diesem Workshopmodul tun.

Modul V: Raus aus der Defensive – Eigene Positionen entwickeln und sicherer vertreten

Im letzten Modul wollen wir raus aus der Defensivhaltung. Individuell und gemeinsam wollen wir erarbeiten, was eigentlich unsere Botschaften in Bezug auf oftmals rechtspopulistisch aufgeladene Themen sind. Was ist meine Perspektive auf Themen wie Flucht, Gender, Kultur, Migration, Soziales? Was möchte ich Menschen mitteilen? Welche Strategien und Formulierungen kann ich dafür verwenden?

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Mein Weg – unsere Wege

Kunstprojekt für Jugendliche zu Identität, Diskriminierung und Vielfalt

In dem Projekt 2018/19 arbeiten 3 Neuköllner Schulklassen in 3-tägigen Kunstwerkstätten zu den Themen Identität, Diversität, Diskriminierung und Migration. Anschließend vertiefen freiwillige Schüler*innen der drei Klassen in 10 gemeinsamen Werkstätten. In Begleitung professioneller Künstler*innen soll eine multimediale öffentliche Abschlusspräsentation entstehen, welche die Vielfalt von Biographien der Teilnehmenden und Ausdrucksformen widerspiegelt und über die kollektive Auseinandersetzung mit den Themen erzählt.

Eindrücke zum Projekt gibt es in der 2017 im Vorläuferprojekt entstandenen Broschüre:

Ziel des Projekts ist es, Schüler*innen zu ermächtigen, die Welt in ihrer Vielfältigkeit wahrzunehmen, sich in der Gesellschaft zu verorten und eigene Gedanken und Gefühle ästhetisch auszudrücken. Schüler*innen nehmen so an sich selbst und an Mitschüler*innen „neue“ Aspekte wahr, die im Schulalltag weniger sichtbar sind. Die Wahl der künstlerischen Methoden ist den Schüler*innen frei überlassen (im Rahmen unserer Möglichkeiten z.B. Theater, Fotografie, Graphik, Video, Malerei, Zeichnung, kreatives Schreiben, Tanz u.a.).

Die Projektwochen finden im Zeitraum vom Oktober 2018 bis Februar 2019 und die weiterführenden Werkstätte zwischen März und Juli 2019 im Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus statt. Die öffentliche Abschlusspräsentation findet im August statt. Ort und Zeit dafür werden zeitnah veröffentlicht.

2018/19 gefördert durch:

Im Rahmen des bundesweiten Bildungskongresses WeltWeitWissen 2018 – Lernen für den Wandel wird unser Projekt „Mein Weg – unsere Wege“ als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

2016/17 gefördert durch:

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