Die Bilder in meinem Kopf

Kreativworkshop zu Stereotypen und Vorurteilsbewusstsein

Unser Denken über Menschen und Dinge basiert oft auf vorgefertigten Bildern, die uns überall begegnen, z.B. in den Medien und in der Werbung. Diese Bilder helfen uns, uns in einer komplexen Welt zurechtzufinden. Gleichzeitig können sie zu Vorurteilen führen. Solange wir uns bewusst sind, dass diese Vorannahmen nicht immer zutreffen, können wir die bestehenden Bilder in unseren Köpfen verändern. Mit verschiedenen Medien und Methoden (Zeichnungen, Skulpturen und Ähnlichem) beschäftigen wir uns mit unseren eigenen Vorannahmen.

Dauer: Mindestens ein Schultag à 6 Stunden.

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab der 1. Klasse.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Geflüchtete willkommen heißen!

Projekttage: Wie leben Geflüchtete und wie können wir sie unterstützen?

Maria ist aus Serbien geflohen und hat jede Nacht Angst vor ihrer Abschiebung – zurück in das Land, in dem sie täglich Diskriminierung ausgesetzt ist. Sara kommt aus Kenia und lebt seit vier Jahren in Deutschland. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Sie darf weder arbeiten noch studieren. Ahmed kommt aus Syrien. Gerade wurde er als Flüchtling anerkannt. Jetzt würde er gern seine Kinder nachholen. Ob ihm das wohl genehmigt wird?

Die Geschichten, Hintergründe und Lebenswelten von geflüchteten Menschen sind vielfältig. Sie sind aber nicht nur „die Flüchtlinge“, sondern vor allem Menschen – mit Träumen und Wünschen. Diese zu erreichen ist für sie jedoch nicht einfach.

In dem Projekttag wollen wir den Fragen nachgehen, warum Menschen flüchten und wer in Deutschland Asyl bekommen kann. Wir erkunden, wie sich Europa gegen Geflüchtete abschirmt und wie Geflüchtete in Deutschland leben. Zudem wollen wir dazu anregen, sich mit Vorurteilen gegenüber „Flüchtlingen“ auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie wir Geflüchtete unterstützen können.

Der Workshop wird abwechslungsreich und interaktiv gestaltet, z.B. mit Rollenspielen, Filmausschnitten, Lebensgeschichten und einem Quiz.

Dauer: 1 – 2 Schultage à 6 Stunden.

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Diversity und Anti-Bias Trainings

In unseren Diversity und Anti-Bias Trainings möchten wir dazu befähigen, das Umfeld möglichst diskriminierungsarm zu gestalten und einen positiven Bezug auf Vielfalt herzustellen. Beginnend bei den eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir Reflexionsprozesse bezüglich eigener Vorurteile, Werte und Wahrnehmungen initiieren und begleiten. Gemeinsam wollen wir uns ein Verständnis über die Funktionsweisen von Diskriminierung und, an Hand von eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden, Handlungsoptionen erarbeiten. Wir beziehen dabei verschiedene Dimensionen von Vielfalt mit ein, die sich in unserer Gesellschaft finden wie bspw. Geschlecht, Herkunft und Sexualität.

Welche Barrieren finden sich in unseren Arbeitsstrukturen? Wer traut sich in Teamsitzungen viel zu sagen? Welche Ein- und Ausschlüsse gibt es im Team? Wer trifft sich mit wem zum Feierabendbier? Wessen Vorschläge werden ernster genommen? Wie sind unsere Einstellungsverfahren? Wer bekommt welches Gehalt? Wer kann unser Gebäude betreten? Wer versteht unser Informationsmaterial? Mit diesen und anderen Fragen setzen wir uns in unseren Trainings mit Hilfe von interaktiven Methoden, Austauschrunden und Inputs auseinander.

Dauer: Für die Trainings sollte sich 2 Tage à 6 Stunden Zeit genommen werden. Anschließend kann zu vertiefenden Modulen beraten werden. Möglich wären Trainings zu einzelnen Diskriminierungsformen, wie beispielsweise Rassismus.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Trainingsreihe: Aktiv gegen Diskriminierung und Rechtspopulismus

Rechtspopulistische Äußerungen und Handlungen sind in allen Gesellschaftsbereichen zu finden. Diskriminierende Erfahrungen gehören für viele Menschen zum Alltag. Durch verschiedene Workshopmodule wollen wir dazu befähigen, auf Diskriminierung und Rechtspopulismus zu reagieren und eigene Positionen und Haltungen sicherer zu vertreten. Die folgenden Workshopmodule sind als Reihe, aber auch einzeln durchführbar. Je nach Interesse können inhaltliche Schwerpunkte auf unterschiedliche Diskriminierungsformen gelegt werden (bspw. Rassismus, flüchtlingsfeindliche Haltungen, Sexismus, etc.).

Modul I: Eigene Vorurteile, Privilegien und Erfahrungen mit Diskriminierung

Bevor wir uns mit den Einstellungen anderer beschäftigen, lohnt ein Blick auf die eigene Haltung. Welche Bilder haben mich geprägt? Mit welchen Vorurteilen bin ich groß geworden? Wie (de-)privilegiert bin ich in der Gesellschaft? Wie äußert sich das? Welche Erfahrungen habe ich mit Diskriminierung gemacht? Ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Haltung und Positionierung ist ein hilfreicher Schritt, sensibler auf Diskriminierung reagieren zu können.

Modul II: Rechtspopulismus: Inhalte, Verbreitung, Argumentationsmuster

Dieses Modul nimmt insbesondere unsere Gegenüber in den Blick. Was ist Rechtspopulismus? Wie äußert er sich? Wie verbreitet ist er? Welche Akteure spielen hier eine Rolle? Wie funktionieren rechtspopulistische Sprüche und Parolen? Welche Strategien verfolgen rechtspopulistische Akteure, um sich Gehör zu verschaffen? Wie erkenne ich diese?

Modul III: Strategien gegen Rechtspopulismus und Diskriminierung

In diesem Modul wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und diskutieren.

Modul IV: Argumente gegen Vorurteile

Im Alltag sind wir oft mit immer wiederkehrenden rechtspopulistischen Sprüchen und Aussagen konfrontiert. Auch wenn oft nicht der Raum und es auch nicht immer das Ziel ist, inhaltlich mit dem Gegenüber zu diskutieren, kann es für die eigene Haltung hilfreich sein, sich Wissen anzueignen, das diese Aussagen widerlegt. Das wollen wir in diesem Workshopmodul tun.

Modul V: Raus aus der Defensive – Eigene Positionen entwickeln und sicherer vertreten

Im letzten Modul wollen wir raus aus der Defensivhaltung. Individuell und gemeinsam wollen wir erarbeiten, was eigentlich unsere Botschaften in Bezug auf oftmals rechtspopulistisch aufgeladene Themen sind. Was ist meine Perspektive auf Themen wie Flucht, Gender, Kultur, Migration, Soziales? Was möchte ich Menschen mitteilen? Welche Strategien und Formulierungen kann ich dafür verwenden?

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.