Interventionstraining gegen rechte Sprüche und Parolen


In dem Training wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und gemeinsam Gegenargumente und Hintergrundwissen zu gängigen Sprüchen und Vorurteilen erarbeiten.

Bei einem zweitägigen Training bleibt zusätzlich Raum, sich mit eigenen Vorurteilen, Betroffenheiten und Privilegien zu befassen. Je nach Wunsch können schon im Vorhinein inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden; beispielsweise kann der Fokus auf der Beschäftigung mit flüchtlingsfeindlichen Vorurteilen und Sprüchen liegen.

Dauer: 1 – 2 Tage à 6 Seminarstunden

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Fallstricke in der Arbeit im Bereich Flucht

Reflexionsworkshop für Menschen, die im Bereich Flucht aktiv sind

Die Arbeit im Bereich Flucht ist nicht frei von Konflikten, Widersprüchen und Machtverhältnissen. Dieser Workshop gibt Raum, die eigene Rolle als haupt- oder ehrenamtliche Unterstützer*in von Geflüchteten oder als Multiplikator*in in der Bildungsarbeit im Bereich Flucht zu reflektieren. Wir wollen auf eigene Perspektiven, Ziele und Motive sowie Unsicherheiten und Gefahren bei der Arbeit mit Geflüchteten bzw. zum Thema „Flucht“ blicken und Leitlinien für ein gemeinsames Handeln diskutieren.

Ziel des Workshops ist es, eine reflektierende und nachhaltige Unterstützungs-/ oder Bildungsarbeit sowie Handlungskompetenz in Beruf und Ehrenamt zu stärken.

Einen Einblick in unsere Perspektiven auf Unterstützungsarbeit mit und für Geflüchtete finden Sie in dem von uns 2016 veröffentlichen Artikel
„Refugees welcome! Herausforderungen solidarischer Unterstützungsarbeit“.

Der Workshop lässt sich gut mit der Workshop „Rassismus und Flucht“ kommbinieren.

Dauer: 1-2 Tage à 6 Seminarstunden

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Rassismus und Flucht

Antirassismusworkshop für Menschen, die im Bereich Flucht aktiv sind

Aktivismus, politische Bildungsarbeit und Engagement im Bereich Flucht ist ohne einer Auseinandersetzung mit Rassismus nicht zu denken. In dem Seminar nähern wir uns gemeinsam einem Verständnis von Rassismus. Dabei soll es auch um eine Reflexion eigener Privilegien, bzw. Betroffenheit gehen. Schließlich wollen wir uns mit historischen und aktuellen Zusammenhängen von Rassismus und Flucht beschäftigen. Der Workshop ist gut mit dem Workshop „Fallstricke in der Arbeit im Bereich Flucht“ zu kombinieren.

Dauer: 1 – 2 Seminartage à 6 Stunden.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Empowermenttraining für People of Color und Migrant*innen

Training zum Umgang mit Rassismus für Menschen, die selbst von Rassismus betroffen sind

People of Color und Migrant*innen sind in Deutschland täglich mit Rassismus konfrontiert. Das Training soll dazu befähigen, aus schwierigen Situationen gestärkt herauszugehen. Basierend auf eigenen Erfahrungen und mit Hilfe von theaterpädagogischen Methoden werden gemeinsam Strategien entwickelt. Der Workshop richtet sich ausschließlich an Migrant*innen und Personen of Color und wird von Referent*innen of Color/ Migrant*innen durchgeführt.

Dauer: Mindestens 1 Seminartag à 6 Stunden. In Ausnahmefällen sind kürzere Varianten denkbar.

Zielgruppe: Das Training ist von und für PoC, Schwarze Migrant*innen und Menschen mit Migrationshintergrund.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Diversity und Anti-Bias Trainings

In unseren Diversity und Anti-Bias Trainings möchten wir dazu befähigen, das Umfeld möglichst diskriminierungsarm zu gestalten und einen positiven Bezug auf Vielfalt herzustellen. Beginnend bei den eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir Reflexionsprozesse bezüglich eigener Vorurteile, Werte und Wahrnehmungen initiieren und begleiten. Gemeinsam wollen wir uns ein Verständnis über die Funktionsweisen von Diskriminierung und, an Hand von eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden, Handlungsoptionen erarbeiten. Wir beziehen dabei verschiedene Dimensionen von Vielfalt mit ein, die sich in unserer Gesellschaft finden wie bspw. Geschlecht, Herkunft und Sexualität.

Welche Barrieren finden sich in unseren Arbeitsstrukturen? Wer traut sich in Teamsitzungen viel zu sagen? Welche Ein- und Ausschlüsse gibt es im Team? Wer trifft sich mit wem zum Feierabendbier? Wessen Vorschläge werden ernster genommen? Wie sind unsere Einstellungsverfahren? Wer bekommt welches Gehalt? Wer kann unser Gebäude betreten? Wer versteht unser Informationsmaterial? Mit diesen und anderen Fragen setzen wir uns in unseren Trainings mit Hilfe von interaktiven Methoden, Austauschrunden und Inputs auseinander.

Dauer: Für die Trainings sollte sich 2 Tage à 6 Stunden Zeit genommen werden. Anschließend kann zu vertiefenden Modulen beraten werden. Möglich wären Trainings zu einzelnen Diskriminierungsformen, wie beispielsweise Rassismus.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Trainingsreihe: Aktiv gegen Diskriminierung und Rechtspopulismus

Rechtspopulistische Äußerungen und Handlungen sind in allen Gesellschaftsbereichen zu finden. Diskriminierende Erfahrungen gehören für viele Menschen zum Alltag. Durch verschiedene Workshopmodule wollen wir dazu befähigen, auf Diskriminierung und Rechtspopulismus zu reagieren und eigene Positionen und Haltungen sicherer zu vertreten. Die folgenden Workshopmodule sind als Reihe, aber auch einzeln durchführbar. Je nach Interesse können inhaltliche Schwerpunkte auf unterschiedliche Diskriminierungsformen gelegt werden (bspw. Rassismus, flüchtlingsfeindliche Haltungen, Sexismus, etc.).

Modul I: Eigene Vorurteile, Privilegien und Erfahrungen mit Diskriminierung

Bevor wir uns mit den Einstellungen anderer beschäftigen, lohnt ein Blick auf die eigene Haltung. Welche Bilder haben mich geprägt? Mit welchen Vorurteilen bin ich groß geworden? Wie (de-)privilegiert bin ich in der Gesellschaft? Wie äußert sich das? Welche Erfahrungen habe ich mit Diskriminierung gemacht? Ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Haltung und Positionierung ist ein hilfreicher Schritt, sensibler auf Diskriminierung reagieren zu können.

Modul II: Rechtspopulismus: Inhalte, Verbreitung, Argumentationsmuster

Dieses Modul nimmt insbesondere unsere Gegenüber in den Blick. Was ist Rechtspopulismus? Wie äußert er sich? Wie verbreitet ist er? Welche Akteure spielen hier eine Rolle? Wie funktionieren rechtspopulistische Sprüche und Parolen? Welche Strategien verfolgen rechtspopulistische Akteure, um sich Gehör zu verschaffen? Wie erkenne ich diese?

Modul III: Strategien gegen Rechtspopulismus und Diskriminierung

In diesem Modul wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und diskutieren.

Modul IV: Argumente gegen Vorurteile

Im Alltag sind wir oft mit immer wiederkehrenden rechtspopulistischen Sprüchen und Aussagen konfrontiert. Auch wenn oft nicht der Raum und es auch nicht immer das Ziel ist, inhaltlich mit dem Gegenüber zu diskutieren, kann es für die eigene Haltung hilfreich sein, sich Wissen anzueignen, das diese Aussagen widerlegt. Das wollen wir in diesem Workshopmodul tun.

Modul V: Raus aus der Defensive – Eigene Positionen entwickeln und sicherer vertreten

Im letzten Modul wollen wir raus aus der Defensivhaltung. Individuell und gemeinsam wollen wir erarbeiten, was eigentlich unsere Botschaften in Bezug auf oftmals rechtspopulistisch aufgeladene Themen sind. Was ist meine Perspektive auf Themen wie Flucht, Gender, Kultur, Migration, Soziales? Was möchte ich Menschen mitteilen? Welche Strategien und Formulierungen kann ich dafür verwenden?

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Mein Weg – unsere Wege

Kunstprojekt für Jugendliche zu Identität, Diskriminierung und Vielfalt

In dem Projekt 2018/19 arbeiten 3 Neuköllner Schulklassen in 3-tägigen Kunstwerkstätten zu den Themen Identität, Diversität, Diskriminierung und Migration. Anschließend vertiefen freiwillige Schüler*innen der drei Klassen in 10 gemeinsamen Werkstätten. In Begleitung professioneller Künstler*innen soll eine multimediale öffentliche Abschlusspräsentation entstehen, welche die Vielfalt von Biographien der Teilnehmenden und Ausdrucksformen widerspiegelt und über die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Themen erzählt.

Eindrücke zum Projekt gibt es in der 2017 im Vorläuferprojekt entstandenen Broschüre:

Ziel des Projekts ist es, Schüler*innen zu ermächtigen, die Welt in ihrer Vielfältigkeit wahrzunehmen, sich in der Gesellschaft zu verorten und eigene Gedanken und Gefühle ästhetisch auszudrücken. Schüler*innen nehmen so an sich selbst und an Mitschüler*innen „neue“ Aspekte wahr, die im Schulalltag weniger sichtbar sind. Die Wahl der künstlerischen Methoden ist den Schüler*innen frei überlassen (im Rahmen unserer Möglichkeiten z.B. Theater, Fotografie, Graphik, Video, Malerei, Zeichnung, kreatives Schreiben, Tanz u.a.).

Die Projektwochen finden im Zeitraum vom Oktober 2018 bis Oktober 2019 und die weiterführenden Werkstätte zwischen März und Oktober 2019 im Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus statt. Die öffentliche Abschlusspräsentation findet im Oktober 2019 statt.

2018/19 gefördert durch:

Im Rahmen des bundesweiten Bildungskongresses WeltWeitWissen 2018 – Lernen für den Wandel wird unser Projekt „Mein Weg – unsere Wege“ als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

2016/17 gefördert durch:

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Gegenrede! Aktiv gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit

Projekttage für Jugendliche zu Geschlecht und Sexualität.

Während des zweitägigen Workshops

  • sollen den Jugendlichen Räume eröffnet werden, sich mit ihrer eigenen sexuellen- und Geschlechtsidentität und (zugeschriebenen) Geschlechterrollen auseinanderzusetzen;
  • lernen Jugendliche sexistische, trans*- und homofeindliche Argumentationen kennen und üben daauf zu reagieren,
  • fühlen sich Jugendliche ermutigt und gestärkt, für gesellschaftliche Vielfalt und Gleichberechtigung einzutreten.

Dauer: 2 Schultage à 6 Stunden

Zielgruppe: Jugendliche ab der 10. Klasse.

Projektzeitraum: Bis Ende November 2019

Gefördert durch:

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