Training zum couragierten Handeln gegen Diskriminierung

Projekttag „Wir können alle was bewegen!“- Zivilcourage im Alltag

Diskriminierung, rechte Sprüche und Ausgrenzung finden häufig im Alltag statt. Viele von uns sehen oder erleben so etwas täglich. Oft möchten wir gerne eingreifen, etwas erwidern, den betroffenen Personen helfen oder sich selbst zur Wehr setzen, wissen aber nicht wie. In diesem Workshop wollen wir gemeinsam überlegen und mit verschiedenen Theaterübungen ausprobieren, wie wir couragiert gegen Diskriminierung und Ausgrenzung handeln können.

Dauer: Mindestens ein Schultag à 6 Stunden.

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab der 7. Klasse.

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Interventionstraining gegen rechte Sprüche und Parolen


In dem Training wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und gemeinsam Gegenargumente und Hintergrundwissen zu gängigen Sprüchen und Vorurteilen erarbeiten.

Bei einem zweitägigen Training bleibt zusätzlich Raum, sich mit eigenen Vorurteilen, Betroffenheiten und Privilegien zu befassen. Je nach Wunsch können schon im Vorhinein inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden; beispielsweise kann der Fokus auf der Beschäftigung mit flüchtlingsfeindlichen Vorurteilen und Sprüchen liegen.

Dauer: 1 – 2 Tage à 6 Seminarstunden

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Trainingsreihe: Aktiv gegen Diskriminierung und Rechtspopulismus

Rechtspopulistische Äußerungen und Handlungen sind in allen Gesellschaftsbereichen zu finden. Diskriminierende Erfahrungen gehören für viele Menschen zum Alltag. Durch verschiedene Workshopmodule wollen wir dazu befähigen, auf Diskriminierung und Rechtspopulismus zu reagieren und eigene Positionen und Haltungen sicherer zu vertreten. Die folgenden Workshopmodule sind als Reihe, aber auch einzeln durchführbar. Je nach Interesse können inhaltliche Schwerpunkte auf unterschiedliche Diskriminierungsformen gelegt werden (bspw. Rassismus, flüchtlingsfeindliche Haltungen, Sexismus, etc.).

Modul I: Eigene Vorurteile, Privilegien und Erfahrungen mit Diskriminierung

Bevor wir uns mit den Einstellungen anderer beschäftigen, lohnt ein Blick auf die eigene Haltung. Welche Bilder haben mich geprägt? Mit welchen Vorurteilen bin ich groß geworden? Wie (de-)privilegiert bin ich in der Gesellschaft? Wie äußert sich das? Welche Erfahrungen habe ich mit Diskriminierung gemacht? Ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Haltung und Positionierung ist ein hilfreicher Schritt, sensibler auf Diskriminierung reagieren zu können.

Modul II: Rechtspopulismus: Inhalte, Verbreitung, Argumentationsmuster

Dieses Modul nimmt insbesondere unsere Gegenüber in den Blick. Was ist Rechtspopulismus? Wie äußert er sich? Wie verbreitet ist er? Welche Akteure spielen hier eine Rolle? Wie funktionieren rechtspopulistische Sprüche und Parolen? Welche Strategien verfolgen rechtspopulistische Akteure, um sich Gehör zu verschaffen? Wie erkenne ich diese?

Modul III: Strategien gegen Rechtspopulismus und Diskriminierung

In diesem Modul wollen wir uns damit auseinandersetzen, wann, wie und mit welchem Ziel Intervenieren Sinn macht. Unter Rückgriff auf gängige Kommunikationsmodelle wollen wir eigene Situationen beispielhaft analysieren, um diese besser verstehen und darauf reagieren zu können. Schließlich wollen wir durch interaktive Diskussionsübungen und kleine Theaterszenen verschiedene Handlungsstrategien erproben und diskutieren.

Modul IV: Argumente gegen Vorurteile

Im Alltag sind wir oft mit immer wiederkehrenden rechtspopulistischen Sprüchen und Aussagen konfrontiert. Auch wenn oft nicht der Raum und es auch nicht immer das Ziel ist, inhaltlich mit dem Gegenüber zu diskutieren, kann es für die eigene Haltung hilfreich sein, sich Wissen anzueignen, das diese Aussagen widerlegt. Das wollen wir in diesem Workshopmodul tun.

Modul V: Raus aus der Defensive – Eigene Positionen entwickeln und sicherer vertreten

Im letzten Modul wollen wir raus aus der Defensivhaltung. Individuell und gemeinsam wollen wir erarbeiten, was eigentlich unsere Botschaften in Bezug auf oftmals rechtspopulistisch aufgeladene Themen sind. Was ist meine Perspektive auf Themen wie Flucht, Gender, Kultur, Migration, Soziales? Was möchte ich Menschen mitteilen? Welche Strategien und Formulierungen kann ich dafür verwenden?

Haben Sie Interesse an dem Workshop oder Thema, stellen Sie gern eine Anfrage.

Gegenrede! Aktiv gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit

Projekttage für Jugendliche zu Geschlecht und Sexualität.

Während des zweitägigen Workshops

  • sollen den Jugendlichen Räume eröffnet werden, sich mit ihrer eigenen sexuellen- und Geschlechtsidentität und (zugeschriebenen) Geschlechterrollen auseinanderzusetzen;
  • lernen Jugendliche sexistische, trans*- und homofeindliche Argumentationen kennen und üben daauf zu reagieren,
  • fühlen sich Jugendliche ermutigt und gestärkt, für gesellschaftliche Vielfalt und Gleichberechtigung einzutreten.

Dauer: 2 Schultage à 6 Stunden

Zielgruppe: Jugendliche ab der 10. Klasse.

Projektzeitraum: Bis Ende November 2019

Gefördert durch:

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